Alleingeburt? Eine Mutter berichtet.

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Endlich mal wieder ein Video von mir, diesmal mit einem sehr emotionalen Thema: “Alleingeburt”. (Eine Alleingeburt ist eine Geburt ohne Arzt oder Hebamme/Geburtshelfer.)
Lasst Euch überraschen und berühren.
Meine Freundin Betti erzählt im Interview über ihre dritte Geburt: diesmal eine Alleingeburt. Wie und warum die Geburt ihrer dritten Tochter so verlaufen ist erfährst Du im Video.

Im Video erwähnte Bücher:
Sarah Schmid “Alleingeburt”

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3 Comments

  1. andrea

    Hallo, ich muss jetzt doch mal meinen kommentar dadrunter setzen.
    ich weiß, dass in manchen kreisen momentan eine hausgeburt wieder hoch im kurs steht. Diese alleine ist schon mit hebamme nicht unkritsch, da selbst wenn man vorher alle potenziellen risiken kontolliert hat, etwas kann immer schief gehen. aber in diesem falle ist dann zumindest eine hebamme da die iengreifen kann oder einen Arzt verständigen kann. allein geurten empfinde ich aus medizinischer sicht als ein verantwortungsloses und zweckfreies risiko das viele anscheinend unterschätzen. sollte das baby länger brauchen als gedacht, sich die nabelschnur um den hals legen oder andere “last minute” probleme auftreten ist in dieser situation keiner zur unterstützung oder gar erkennung des problems vorort, keiner der beie abfallenden hertztönen eingreift etc. Sauerstoffmangel wärend der geburt kann von bleibenden hirnschäden bis zum ersticken führen. alleine gebären ist, entgegen der meinung vieler, nicht die natürlichste weise, da hebammen weit in der geschichte zurück zu finden sind. auch muss natürlich nicht immer das beste für mutter und kind sein: eine natürliche geburt ohne alle unterstützung kann auch den tod von kind oder mutter bedeuten wenn probleme unerwartet auftreten und niemand vor ort ist. das klingt jetzt hart, ist aber eine tasache. auch wenn es hier natürlich heißt ” bei uns ging alles gut” so bedenkt bitte: solche berichte entstehen meistens WEIL es gut ging – glück gehabt! ich finde es höchst bedenklich, eine geburt alleine so zu schilder nals ob das jede mal eben so schafft, wenn er nur mal ein buch gelesen hat und dadurch die angst genommen ist oder gestärkt fühlt. dies ist eine doch recht naive sichtweise! wärend der geburt,wird keiner in der lage sein die situation fachgerecht einschätzen zu können. ich weiß dass dies momentan eine art “trend” zu sein scheint. wenn man nur mal eben ein buch zu lesen braucht und shcon in der lage ist eine geburt möglichs risiko frei z ugestalten, dann könnte man sich als mediziner die lange ausbildungs und studienzeit auch sparen. mit ein zwei büchern und optimisums ist es aber nicht getan. in diesem falle scheint ja alles gut gelaufen zu sein, aber bedenkt die rikien. ich halte es doch für grob fahrlässig und verantwortungslos so einen alleingang zu promoten in dem motto: hey bei mir war alles super du kanst das auch. nehmt zumindest eine hebamme!

    • AnjaFutura

      Liebe Andrea.
      Vielen Dank für Deine Einschätzung. Du beschreibst eine Haus- oder Alleingeburt als grob fahrlässig und verantwortungslos, weil dabei so viel passieren kann. Hierzu müsste man die Statstiken vergleichen: Wieviel Prozent der Haus- oder Alleingeburten mit Komplikationen/Verletzungen/bleibenden Schäden/Tod einhergehen und im Vergleich wieviele der Krankenhausgeburten. Vielleicht auch noch eine vergleichende Statistik dazu wieviele Haus- oder Alleingeburten mit einem Kaiserschnitt, also einer Bauch-OP mit teilweise Vollnarkose enden. Zumindest bei der Kaiserschnitt-Statistik weiß jeder was raus kommt. Auch beim generellen Vergleich glaube ich nicht, dass die Krankenhäuser da besser abschneiden.
      Natürlich ist es natürlich ein Kind ohne “Krankenhaus” zur Welt zu bringen. Ob nun mit oder ohne Hebamme. Das tun die Frauen auch noch überall auf der Welt. Eine Hebamme ist aber sicherlich gut, wenn man eine gefunden hat der man vertraut und die einem gut tut.
      Es stimmt:ist wirklich traurig, dass frau heutzutage ein Buch lesen muss, um zu wissen wie eine Geburt geht, weil sie leider in ihrem Leben keine einzige Geburt miterleben konnte und von niemandem lernen durfte. Daher müssen wir uns nun Bücher besorgen oder youtube-Videos schauen.
      Die medizinische Ausbildung bekommst Du ja nicht, damit Du gebären kannst, sondern damit Du operieren kannst etc.(?) Und es ist natürlich toll, dass es im Notfall die Medizin gibt! Und ich bin dankbar, dass ich in Deutschland so guten Zugang zu medizinischer Versorgung hätte, nicht 3 STunden bis zum nächsten Krankenhaus fahren müsste usw. usf.
      Jeder muss für sich selbst abwägen wovor er mehr Ängste hat oder was ihm bedrohlicher vorkommt. Im Krankenhaus ist die Geburtssituation meist sehr unoptimal für die Frauen gelöst. Wenn sich die Krankenhäuser da umstellen würden, die Frauen n Ruhe gebären lassen, sie liebevoll unterstützen, ihnen Intimsphäre geben, nur das tun, wozu die Frauen bereit sind/ was ihren Vorstellungen entspricht usw., dann würden viele Krankenhaus-Geburten sicherlich besser laufen. Leider laufen die Geburten in Krankenhäusern meist so ab, dass viel Personal ein und aus geht, die ganzen Zeit technische Geräte zum Einsatz kommen, die Gebärenden in Positionen gedrängt werden/ zu bestimmtem Verhalten gedrängt werden/ihnen Angst gemacht wird/ sie zu medizinischen Eingriffen (klein oder groß) gedrängt werden usw. o dass viele Frauen ihre Geburten als Gewalt ihnen gegenüber erleben. Die Frauen brauchen etwas anderes während sie gebären als das was in Krankenhäusern geboten wird. Sie müssen sogar währen der Geburt Formulare ausfüllen usw. Das passt einfach nicht. Ich sselber hatte eine traumatische Krankenhausgeburt. Vielleicht gibt es dazu auch nochmal ein Video. Ich weiß noch nicht. Es gibt aber sicherlich auch einige, die eine angenehme Krankenhausgeburt erleben durften. Davon kenne ich allerdings nur extrem wenige, und ich habe one Ende Geburtsgeschichten gehört. Leider. Es wäre doh so toll, wenn das Krankehaus eine Geburts-Situation schaffen könnte, in der die Frauen sich wohl fühlen. Damit sie ein Kind zur Welt bringen können. Und im Notfall wohlwollende Hilfe zur Stelle ist.

  2. andrea

    ich kann dem nur bedingt zustimmen: natürlich ist die situation in krankenhäusern manchmal suboptimal was oftmals dem personalmangel/ stress etc geschulded ist – eine situation die dringend besserung bedarf. Allerdings ist es auch nicht hilfreich die prozentzahlen der geburtsshcäden in bei geburten in krankenhäusern mit denen von allein geburten zuhause zu vergleichen da letztere eine nicht gerade representative menge an frauen darstellt. bei 100 frauen ma tag auf einer station ist es warscheinlicher, dass ich komplikationen mit folgen finde, als wenn ich in meinem bekanntenkreis von 3 bis 5 leuten nachfrage. auch behaupte ich nicht, dass krankenhäuser etc. natürlich sind – im gegenteil. nur weil etwas natürlich ist, ist es (entgegen allgemeinen irrglaubens) nicht zwangsweise besser oder förderlicher für mutter und kind. nur weil ich ein buch über hypno geburten / meidtation oder sonst was gelesen habe, macht mich das nichtzu einer qualifizierten fachkraft. ich kann gut nachvollziehen warum jemand sein kind zuhause bekommen möchte aber dann doch bitte mit einer hebamme. eine wohltuende lektüre und ein paar YT videos helfen mir am ende auch nicht, wenn ich in meiner selbstbestimmten alleingeburt nicht merke, dass mein kind gerade einen schwerwiegenden sauerstoffmangel erleidet. darum finde ich alleingeburten zuhause als schlicht verantwortungslos. frau kann nunmal nicht nur ihrem wunsch nach einer 100% idyllischengeburt nachgehen, sondern hat in diesem moment in jeder hinsicht auch die verantwortung ihrem kind gegenüber. und diesem tut es nunmal besser, wenn eine hebamme ( auch zuhause) dort ist, die im notfall eingreifen kann. klar gibt es zahlreiche alleingeburten die gut gehen, aber die meisten leute bei denen es shcief geht werden es nunmal nicht an die große glocke hängen. (blog artikel mit ” so wundervoll war meine selbstbestimmte alleingeburt” sid nunmal beliebtere lektüre als “leider haben wir den sauerstoff mangel erst nach der geurt erkannt weil niemand da war der die hertztöne kontrolliert hat”. ideal wäre es wenn jede frau, wenn sie es denn will, zuhause mit hebamme gebären könnte oder in einem ordentlichen krankenhaus. sollte eine hebamme zur hausgeburt nicht möglich sein, finde ich gebietet es ein gewisser verantwortungssinn dem lwbwn des kindes gegenüber dann doch in ärtzicher begleitung die geburt zu absolvieren. ich finde es einfach etwas leichtsinnig wenn in so wunderbar idyllischen vlogs etc. allen vermittelt wird ” du must nur an deine weibliche kraft glauben etc. etc. ein YT video gucken und shcon ist alles natürlich und nichts geht mehr schief”.. ya, viele frauen müssen ganz natürlich uaf der welt ihre kinder gebären. natürlich sind dann aber auch die zahlen der mütter und säuglings sterblichkeits raten. ein notfall kaiserschnitt mag nicht schön sein (auch wenn ich das drama um die narbe selber als äußerst übertrieben empfinde) wenn man eigentlich lieber normal gebären will, ist aber dennoch besser als erstickungstod des kindes. ich kann verstehen dass viele nicht ins krankeknhaus wollen und wenn ihr dann iene hausgeburt vorzieht ist das auch ok. aber dann bitte nur mit hebamme! es ist erstaunlich, wie shcnell sich laien, sobald sie ein buch und ein video geshen und gelesen haben, für absolut beratungs kompetent halten.

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