Langes Stillen als Kompensation für Mangel in veganer Ernährung?

Ist langes Stillen eine Kompensation für vegane Ernährung? Für einen Mangel in der veganen Ernährung? Das scheinen ja manche zu denken, dass man dann lange stillt, weil man sein Kind vegan ernährt. Das hat damit aber überhaupt nichts zu tun. Ich würde jedem, egal mit welcher Ernährung, empfehlen, sein Kind lange zu stillen, weil die Muttermilch einfach die perfekt Nahrung für ein kleines Kind ist und es ist auch völlig normal, also biologisch natürlich normal, dass man länger stillt, als 3 Monate, 6 Monate, 9 Monate, was auch immer gerade so angesagt ist. Die vegane Ernährung wird bei Kindern ja häufig mit einem „Oh Gott! Vegane Ernährung bei Kindern!“ . Das Problem bei ist, dass von anderen angenommen wird, dass man als Veganer etwas weg lässt was zur natürlichen Nahrung gehört. Also die Veganer ließen etwas weg, was zur natürlichen Nahrung gehört und deswegen hätten sie einen Mangel. Das Ding ist nur: Wir lassen nichts weg. Sondern die Omnis (Omnivoren= Allesfresser) essen etwas zusätzlich, was überhaupt nicht in den menschlichen Speiseplan gehört. Muttermilch von anderen Tieren? Wir nehmen vor allem Kuhmilch, aber das auch nur, weil die Kuh einfach zu halten ist. Also Gorilla-Milch wäre schon mal schwieriger zu bekommen. Wir Essen Fleisch, tote Tiere, Kadaver, Aas, wie auch immer man das jetzt nennen möchte. Auf jeden Fall ist es nicht unsere natürlich Nahrung. Wir haben auch gar nicht die anatomischen Fähigkeiten Tiere mit unseren Händen zu töten, also nicht mit einem Messer. Und wir finden Blut und Fleisch ja auch widerlich, wir finden das abschrecken und schrecklich. Im Schlachthof möchte keiner arbeiten, auf der Apfelfarm schon eher. Also Fleisch ist nicht in unserem natürlichen Instinkt. Es ist wider unserer Natur. Also wir Veganer lassen nichts weg, die Omnis essen etwas zusätzlich. Das ist schon mal der erste Punkt. Also kriegt auch das Kind keinen Mangel, wenn es vegan ernährt wird. Abgesehen davon ist es ja, wenn es gestillt wird, theoretisch nur Vegetarier. Nur kann man natürlich trotzdem sagen, dass das Kind vegan ernährt wird, weil es halt keine Tierprodukte zu sich nimmt, denn es geht ja um Tierprodukte. Dazu kann ich auch mal eine Story erzählen: Eine Kundin meiner Mutter, die leider muss ich irgendwie sagen, im Diät-Zentrum der Charité (oder so ähnlich) arbeitet, meinte, die vegetarische Ernährung wäre ja die gesündeste. Hat aber dann meine Mutter noch theatralisch umarmt, sie soll doch ihrer Tochter sagen, dass es ja so schlimm ist das Kind vegan zu ernähren. Na gut, sie weiß vielleicht jetzt nicht, dass ich stille, aber jetzt einfach nur für die Klarheit: das Kind kriegt ja so gesehen eine vegetarische Ernährung, wenn es gestillt wird. Es kriegt halt nur keine Tierprodukte, also keine Muttermilch von einem anderen Tier, sondern nur von der eigenen Mutter. Daher kann ich das wirklich leider nur dumm finden. Aber selbst, wenn man nicht weiß, dass das Kind noch gestillt wird, gibt es natürlich auch Alternativen nicht Tiermilch zu geben. Es ist natürlich nicht nötig Tiermilch zu geben. Also immer wenn Leute etwas weglassen wollen, was gerade aktuell in Massen verspeist wird, kriegen viele einen Anfall. Egal ob das jetzt vegan ist oder zuckerfrei, glutenfrei oder sonst was. Ich glaube das hat auch immer etwas damit zu tun, dass wir immer „etwas nicht tun“ als etwas negatives sehen und „etwas tun“ als etwas positives. Also wenn man alles konsumiert, egal was, ist das alles ok. Sobald man sagt „Ich tue etwas nicht, ich lasse etwas weg.“, dann ist es negativ, das ist ganz seltsam. Also schon bei veganer Ernährung kriegen die Leute einen Nervenzusammenbruch. Erst recht wenn man sein Kind vegan ernährt, denn man würde ja etwas weglassen. Aber wie ich ja grade erzählt habe, lassen wir nichts weg, die andern essen etwas zusätzlich. Das gleich passiert sogar, wenn man sagt: „Ich lasse Zucker weg.“ Leute sind dann ganz traurig, selbst Zahnärzte sind dann ganz traurig, wenn das Kind kein Nutella bekommt!! (?) Das Essen ist so emotional behaftet, dass selbst ein Zahnarzt, der ja sagen müsste, dass es super ist, wenn man seinem Kind keinen Zucker gibt, traurig ist, wenn das Kind kein Nutella bekommt.

Ich hatte ja in meinem anderen Video übers Stillen „Meine Brust der Schnuller- Ersatz“ versprochen, dass ich noch ein Video zu den gesundheitlichen Vorteilen beim Stillen mache. Momentan hier in Deutschland ist es üblich sehr kurz zu stillen. Wenn jemand über 9 Monate stillt, dann ist das schon lange und ungewöhnlich. Die gehören zur Minderheit. Das ist aber eine kulturelle Stilldauer, keine biologisch richtige, das ist hier einfach gerade „in“. Ob stillen als lang oder kurz bezeichnet wird hängt einfach nur vom Umfeld und der Kultur ab. Hier wird es eben als langes Stillen bezeichnet, wenn über ein Jahr gestillt wird. Dabei wird bei Leuten die sich damit auskennen ganz klar: man soll mindestens 6 Monate voll stillen und dann langsam andere Nahrung einführen. Also nicht mit 6 Monaten abstillen, sondern langsam andere Nahrung dazu geben. Erst nuckelt das Kind mal an irgendetwas, dann isst es immer mehr und immer mehr, sodass eben irgendwann die Stillzeit zu Ende ist. Aber mindestens bis zum 2. Geburtstag soll man weiterstillen. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 4,2 Jahren. Es ist ja auch so, dass die Kinder bis 4 oder sogar 6 Jahren noch ihren Sauginstinkt haben. Das können wir auch täglich beobachten, welche Kinder noch einen Schnuller benutzen, das sind ja oft noch 4-jährige.

Diese kurze Stilldauer ist auch eher neu, die gibt es erst sein ungefähr 100 Jahren. (Also ich weiß jetzt nicht exakt seit wann.) Auch dass wir Kinderwagen benutzen, die Kinder die ganzen Zeit von uns distanzieren, wenig Körperkontakt, dieses Schreien-lassen und Nicht-hingehen, nicht verwöhnen, usw. Diese ganzen komischen Sachen, die wir denken mit den Babys machen zu müssen, um nicht das zu geben, was sie brauchen oder was sie wollen. Anstatt einfach darauf zu vertrauen, dass ein Baby einfach danach schreit, was es natürlich braucht. Es ist weder böse, noch manipulativ. Als ich schwanger war, hatte ich keine Ahnung vom Stillen. Ich hatte sogar Angst, ich könnte das Stillen vielleicht sogar eklig finden. Ich konnte auch Leute verstehen, die es nicht mochten, wenn andere in der Öffentlichkeit stillen. Ich hatte überhaupt keinen Bezug dazu. Ich kannte gar keine stillenden Menschen. Das Ganze hat sich geändert in meiner Schwangerschaft und in meiner Stillzeit. Am Anfang meiner Stillzeit bin ich auch in eine Stillgruppe gegangen, das kann ich wirklich jedem empfehlen! In eine Stillgruppe, wo eine Stillberaterin war, der man fragen stellen konnte, wo man die Storys von den anderen hört. Naja jedenfalls ist mir da auch das erste Mal aufgegangen, dass man nicht nur bis 6 Monate stillt. Mir war davor gar nicht klar, dass es dann erst mal anfängt, dass an einer Banane gelutscht wird. Also diese Stillgruppen helfen enorm um das Wissen aufzupäppeln und um andere Leute kennenzulernen. Da erfährt man auch, dass die optimale Stilldauer 6 Monate voll ist (ausschließlich stillen), auch wenn irgendwelche Konzerne behaupten, man solle doch schon mit 4 Monaten anfangen zuzufüttern. Irgendwann will das Kind Nahrung, und dann sollte man ihm die auch geben. Also mein Kind wollte mit 6 Monaten noch keine Nahrung. Egal was in irgendwelchen Listen steht. Also ich würde einfach abwarten, wann das Kind will. Und nicht sich an irgendeinen Plan halten: „ So jetzt bist du so und so alt, jetzt musst du essen“. Irgendwann wird das Kind schon essen, irgendwann wird das Kind schon laufen, irgendwann wird das Kind schon auf die Toilette gehen usw. Einfach entspannen und Vertrauen haben.

Die meisten Breie, ausgenommen jetzt die krassen Zucker-Anrühr-Sachen (die z.B. den „goldenen Windbeutel“ als Negativ-Preis erhielten), haben auch weniger Kalorien als Muttermilch (auch die mit Fleisch). Da gibt es ja die Theorie, dass nach 6 Monaten irgendwie in der Muttermilch zu wenig Eisen wäre, oder was weiß ich nicht alles. Davon einfach nicht verunsichern lassen, weil die Muttermilch ist ja perfekt für das Baby von der Natur eingerichtet, und auch nicht nur für 6 Monate. Im Gegensatz zu Muttermilch, wird das Eisen in Flaschennahrung viel schlechter aufgenommen, und die Flaschennahrung ist ein absolut totes Produkt aus Pulver. Irgendwann kam es mal aus der Kuh. Also ich gebe dem Kind doch lieber meine Milch als die Milch einer Kuh, welche noch total mit Nahrungsergänzungsmitteln zu Pulver verarbeitet wurde, was ich mühsam mit heißem Wasser so auf die Temperatur genau zusammen rühren muss, und immer dabei haben muss. Die Flaschen, die Nuckel sauber machen. Eigentlich ein völlig unsinniger zeitaufwendiger Akt. Ich habe doch hier in meiner Brust das perfekte Nahrungsmittel: Genau die richtige Temperatur, immer hygienisch, perfekt auf mein Menschenbaby abgestimmt. Wozu denn jetzt irgendein Pulver-Präparat nehmen? Also wenn man jetzt mal von Vollwert-Ernährung ausgeht, ist das wirklich der letzte Scheiß. Gestillte Kinder sind besser mit Nährstoffen und Energie versorgt als nicht gestillte. Egal, wie gut irgendein Pulverzeug auch sein mag.

Auch nach dem 6. Monat gibt es immer noch durchschnittlich 500ml Muttermilch am Tag. Die Menge richtet sich ja auch nach der Nachfrage, je nachdem wie viel das Kind schon isst, oder wie viel es noch trinkt. Und auch im 2. Lebensjahr deckt die Muttermilch 32% des Energie-Bedarfs des Kindes. Und jetzt nochmal die Zahlen, was in Muttermilch noch alles drin ist, wenn man im zweiten Lebensjahr noch stillt: Der Protein- Bedarf ist zu 38%gedeckt, Vitamin A zu 100%, Vitamin C zu 95%, Niacin zu 41%, Riboflavin zu 21 %, Folsäure zu 26%, Kalium zu 44% und Eisen zu 50%. Also die Muttermilch bleibt ein tolles Nahrungsmittel. Und dann braucht man sich auch nicht so viel Gedanken darum zu machen, wie viel und was die Kinder gegessen haben, selbst wenn es mal einen Tag gibt, wo sie nur minderwertige Nahrung gegessen haben, wie z.B. Laugenbretzeln, Kuchen, oder sonst was. Was ja vorkommt, auch häufiger vorkommt, je nachdem, was man mit den Kindern unternimmt. Dann kann man sich immer noch beruhigen, weil man ja stillt.

Im zweiten Lebensjahr hat die Muttermilch einen ganz hohen Anteil an Antikörpern, wie z.B. das Kolostrum gleich nach der Geburt. Die Mutter bildet auch immer wieder neue Antikörper, die sie dem Kind dann weiter gibt. So kommt es, dass lang gestillte Kinder häufig keinerlei Antibiotika einnehmen mussten. Diese Erfahrung kann ich in meinem Bekanntenkreis auch feststellen. Natürlich kenne ich mehr, die kurz stillen als lang. Aber inzwischen kenne ich auch viele die lange stillen. Meine Tochter hat noch nie Antibiotika bekommen und war auch fast noch nie krank. Ob es jetzt die vegane Ernährung ist oder das lange Stillen, oder beides. Jedenfalls ist es so. Ein andere positiver Faktor ist auch, dass wenn man noch stillt und die Kinder krank sind: dann ist es ja häufig so, dass die Kinder nichts mehr essen wollen, nichts mehr trinken wollen, aber die Muttermilch nehmen sie immer. Und das ist super, weil man damit das Austrocknen verhindert, und sie nehmen weiter Nährstoffe auf. Also auch für diesen Fall ist Stillen top!

Und kurz oder gar nicht gestillte Kinder haben viel krassere Risiken für diverse Krankheiten: Allergien zum Beispiel. Die die weniger als 6 Monate gestillt wurden haben viel häufiger Allergien: und zwar 36% häufiger. Mittelohrentzündungen: die weniger als 6 Monate gestillt wurden haben das 3-5-fache Mittelohrentzündung im Alter von 27 Monaten. Seit dem nicht mehr 12 Monate, sondern 3 Monate durchschnittlich gestillt wird, sind die Gebissanomalien von 3% auf 16% gestiegen. Lymphknotenkrebs in der Kindheit, Diabetes. Multiple Sklerose: 2-3-faches Risiko, wenn das Kind weniger als 7 Monate oder gar nicht gestillt wurde. Übergewicht, Lernschwächen, psychische Störungen.

Mit den Zahnfehlstellungen ist es ja auch so: jetzt haben irgendwie alle Kinder Zahnspangen. Ich selber hatte auch eine Zahnspange. Ich selber wurde auch nur 6 Wochen gestillt und dann mit der Flasche aufgezogen und habe keinen Schnuller gehabt, aber habe am Daumen gelutscht. Das habe ich auch recht lange gemacht, bis ich 11 war! Also zum Einschlafen. Und dadurch standen meine Zähne oben weiter nach vorne und die unten waren auch nicht ganz gerade. Und ich würde ja gerne, dass meine Tochter sich einfach dann abstillt, wenn sie es nicht mehr braucht, ganz natürlich eben. Und dass sie dann auch keinen Nuckel, Daumen oder sonst etwas braucht, weil einfach das Saugbedürfnis befriedigt ist. Und dadurch dann kein Zahnspangenproblem entsteht.

Die meisten Kinder stillen sich so mit 2 ½ irgendwie ab und das längste, was passieren könnte wären 6 oder 7 Jahre. Also 6-7 Jahre wären so das längste, was einem passieren könnte. Wenn man da noch stillt und das Kind vielleicht sogar in der Öffentlichkeit gestillt werden will, da muss man ganz schön cool sein, glaube ich. Also ich merke ja auch, je älter das Kind wird, desto cooler muss man sein, desto mehr Selbstbewusstsein muss man haben und das ist denke ich auch das große Hindernis für manche. Genauso wie für manche bei der veganen Ernährung das Hindernis ist, dass man ganz schön locker bleiben muss.

Naja und dann gibt es ja auch alle möglichen Gründe, warum man jetzt nicht lange stillen soll. Man will wieder Alkohol trinken, man will wieder Ausgehen, man will weiß ich nicht alles, und dann ist es mühsam abzupumpen oder was weiß ich. Oder das Ins-Bett-gehen vom Kind geht nicht ohne Stillen, das Einschlafen und so weiter. Mir geht es so: Mich stört es nicht, für mich wäre es kein Grund abzustillen, weil ich in irgendeine Disco will. Also für mich ergibt sich das sowieso nicht, weil ich alleine mit meiner Tochter bin und da babysittet auch keiner, aber es stört mich auch nicht. Und ich glaube das geht vielen „Langzeitstillenden“ so, dass der Clubbesuch vielleicht einfach nicht mehr so wichtig ist. Man kann ja aber auch Abpumpen. Es gibt ja auch Handpumpen. Das geht alles.

Und was immer vergessen wird (aber das habe vielleicht schon in dem anderen Video erzählt, heute wollte ich es ja mehr auf der Ernährungsebene besprechen) dass das Stillen nicht nur ein Ernährungspunkt ist, sondern auch Nähe und Bindung fördert. Das Kind soll ja eine gute Bindung zur Mutter haben, es soll Vertrauen haben und selbstständig werden. Und das lange Stillen hilft. Im Gegensatz zu dem, was alle möglichen Stimmen einem ständig einreden wollen: man soll ja zwanghaft sein Kind von sich trennen, nicht tragen, nicht im gleichen Bett schlafen, nicht lange stillen usw. , weil anscheinend dadurch (durch die erzwungene Trennung)das Kind selbstständiger werden würde. Aber wenn man das Kind in die Selbstständigkeit zwingt, dann wird es nicht selbständig. Es wir selbstständig von selber, wenn es eben so weit ist. Und dann meiner Meinung nach auch viel selbständiger mit viel mehr Selbstvertauen, als wenn es immer gezwungen wurde selbständig zu sein, zum Beispiel alleine zu schlafen, eben keinen Körperkontakt zu haben, nicht gestillt zu werden usw.

Wen es interessiert: die Frauen die lange stillen, sind durchschnittlich aus den alten Bundesländern, haben einen hohen sozialen Status, die erste Geburt war über 30 -also als die Mutter über 30 war- und sie sind Nichtraucherinnen.

Ein weiterer Grund, der oft angeführt wird von Leuten die einen zum Abstillen bewegen wollen, oder vielleicht auch von denen, die selber abstillen: dass das Kind durchschlafen würde, wenn es andere Nahrung isst, oder vor allem Brei am Abend isst, anstatt an der Brust einzuschlafen. Das ist aber totaler Quatsch. Erstens hat die Muttermilch mehr Kalorien als der Brei, jetzt mal ausgenommen irgendwelche krassen Zuckersachen. (Es gibt ja auch viele Breie, die eigentlich nicht für Babys gedacht sein sollten) Also diese normalen Breie haben jedenfalls weniger Kalorien als die Muttermilch, also daher stimmt das Argument schon mal nicht. Es ist auch völlig normal für ein Kind in der Nacht mehrmals aufzuwachen, weil es Nahrung möchte oder weil es die Nähe zu den Eltern möchte, oder was auch immer. Es ist ganz normal, Kinder wachen nun mal nachts auf.

Wenn Du lange stillst: selbstbewusst sein! Nicht rechtfertigen, man brauch sich weder zu rechtfertigen für Ernährung noch für das Stillen oder sonst was. Wenn jemand an einem Gespräch interessiert ist, kann man aufklären, aber das ist ja meistens gar nicht der Fall. Also einfach nicht angreifen lassen, nicht groß reagieren, entspannt bleiben, einfach Dein Ding machen. Und übrigens: Johanna schläft bei mir im Bett, ich stille noch und Johanna geht auch nicht in die Kita. Also ich mache einiges anders, als der momentane Rest Berlins zumindest. Und ich lebe noch und würde auch behaupten, dass ich damit ganz glücklich bin, mit dem was ich mache.

Mehr Infos habe ich für heute nicht. Ich wollte nur nochmal klarstellen, dass Stillen nichts mit der veganen Ernährung und irgendeinem Mangelausgleich zu tun hat. Und dass Stillen super für alle Kinder ist. Und ich wollte Euch einfach nochmal ein paar Zahlen geben, auch weil ich das im letzten Video übers Stillen angekündigt hatte.

Alles Liebe, Eure Anja

 

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2 Comments

  1. Ramona Nittbaur

    Liebe Anja,

    deinen Stillbeitrag hier fand ich sehr interessant. Er wird mir sicher auch mal hilfreich sein wenn ich ein Kind bekommen, was ich mir mit jetzt 30 auch sehr wünsche.
    Vielen lieben Dank und herzliche Grüsse nach Berlin aus dem schweizer Jura.

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