Meine Brust der Schnuller-Ersatz?

 

Heute möchte ich Euch erzählen, warum ich noch stille und wie ich dazu kam. Johanna ist nämlich im April 2 Jahre geworden, und jetzt ist schon Anfang Oktober, sie ist also schon 2,5 Jahre alt, und ich stille noch.

Als ich schwanger war und bevor das Kind da war, war ich noch ganz anders drauf. Ich konnte mir das alles nicht richtig vorstellen und hatte ganz andere Meinungen. Ich habe damals sogar gedacht, ich könnte das Stillen eklig finden und bin mit dieser Sorge zu meiner Hebamme. Die mich dann aber beruhigt hat und mir erklärt hat, dass auch die ober Karriere-Frauen das nicht eklig finden. Ich war beruhigt, und fand dann natürlich das Stillen überhaupt nicht eklig. Wir hatten aber einen schwierigen Start, ich hatte einen Notkaiserschnitt, Johanna war im Krankenhaus nicht gleich bei mir, außerdem öfters ohne mich in ihrer Station. Ich habe regelmäßig Milch abpumpen müssen und ab und zu half mir eine Stillberaterin beim richtigen Anlegen usw. Nach sechs Tagen waren wir dann zu Hause, aber auch da hat es noch eine Weile gedauert bis ich voll stillen konnte, weil auch im Krankenhaus zugefüttert wurde. Zum Glück hatte ich eine tolle Hebamme, mit der ich es hingekriegt habe. Ich musste auch zu Hause regelmäßig mit einer elektrischen Pumpe abpumpen, um die Milchmenge zu erhöhen. Ich habe circa drei Wochen gebraucht bis ich voll stillen konnte. Dafür habe ich Protokoll geschrieben: wann ich gestillt habe, wann ich abgepumpt habe, wie lange ich abgepumpt habe, wie viel ml ich abgepumpt habe, wie viel ml ich von der Zusatz-Milch gefüttert habe, wie viel ml von meinem Abgepumpten, usw. Alles aufgeschrieben, auch nachts! Zum Zufüttern meiner abgepumpten Milch hatte ich ein Brusternährungs-Set, das einem um den Hals hängt. Von da geht ein Schlauch ab, den man sich an die Brustwarze klebt, damit das Baby aus der Brust trinkt, und trotzdem mehr und einfacher Milch bekommt. Ich habe dieses Ding gehasst. Aber dann habe ich mir gesagt „Mein Gott. Jetzt halt das doch einfach mal 2-3 Tage durch! Danach ist es vorbei!“ Und so war es auch. Meine Hebamme hat am Ende gesagt, ich soll jetzt alle zwei Stunden abpumpen, und zwar drei Tage und Nächte lang. Mit Wecker stellen. Das ist krass. Und das Abpumpen dauert ja auch eine Weile. Johanna konnte damals nicht irgendwo alleine liegen, also musste ich sie dabei immer auf dem Arm haben. Aber nach zwei Tagen mit alle zwei Stunden abpumpen war es geschafft! Und seitdem kann ich voll stillen. Ich fand auch das wäre Johannas Recht gestillt zu werden. Das habe ich auch mal irgendwo von der WHO gelesen, dass es das Recht eines Babys ist gestillt zu werden. Und das habe ich auch so empfunden. Ich hatte es dann also geschafft.

Ich war dann auch in einer Stillgruppe zum Glück, wo man alle möglichen Fragen stellen konnte. Die Stillberaterin war auch wundervoll. Ich hatte wirklich überhaupt keine Ahnung vom Stillen. Ich dachte man stillt sechs Monate, und dann war es das. Und als die Stillberaterin meinte, dass man in den ersten drei Monaten ab und zu Probleme oder Schmerzen o.ä. hat, meinte ich zu ihr: „Na toll. Nach drei Monaten hat man ja auch nur noch drei Monate.“ Aber ne. Mit sechs Monaten stillt man ja nicht ab, sondern fängt erst langsam an, dem Kind Nahrung anzubieten. Das war mir alles überhaupt nicht klar.

Als Johanna dann sechs Monate alt war, dachte ich, jetzt ist es doch soweit ihr Nahrung anzubieten, war mir aber unsicher. Mir wurde gesagt: “Du wirst es schon merken, wenn Dein Kind etwas essen möchte!“ Und dann habe ich mir eben eingebildet, mein Kind will. Sie wollte aber überhaupt nicht. Ich habe mir selber Stress gemacht und ständig Breie zubereitet, die ich dann wegschmeißen musste. Sie wollte einfach noch nicht essen, und es ist doch auch einfach mal völlig egal. Dann isst sie eben später. Und auch mit zwölf Monaten wollte sie noch nicht richtig essen. Und auch das ist völlig normal und völlig ok. Sie hat auch mit zwölf Monaten höchstens vier Löffel Brei gegessen. Den Stress habe ich mir irgendwann nicht mehr gemacht. Abgesehen davon kam die Breiphase nie. Sie wollte immer gleich das richtige Essen. Dann hat sie an Banane gelutscht oder an Orange. Sie hat nie eine ganze Schale Brei gegessen. Nie!

Das Stillen gibt den Kindern ganz viele Kalorien und Nährstoffe, und die gestillten Kinder sind immer besser mit Kalorien und Nährstoffen versorgt, auch mit Eisen, im Gegensatz zu dem, was ja oft erzählt wird. Mehr zu dem Thema gibt es bald in einem anderen Artikel/Video.

Es geht beim Stillen auch darum, dem Kind Nähe zu geben, eine gute Bindung aufzubauen, es trösten und beruhigen zu können. Und auch für sich selbst Entspannungsmomente zu haben. Es ist ja auch für die Mutter eine Entspannung. Wenn Johanna gestillt werden möchte, dann müssen wir uns in eine ruhige Ecke auf einen Sessel setzen, dann wird mal kurz runtergefahren, dann ist mal kurz Ruhe. Das ist auch für einen selber total toll. Denn das würde man ja sonst nie machen- sich Zeit nehmen zum Entspannen. Abgesehen davon empfinde ich das auch durch die Hormone nicht als unangenehm.

Als Johanna circa ein Jahr alt war, waren wir bei einer „U“-Untersuchung beim Kinderarzt. Der erzählt einem ja dann irgendwann wie viel Fleisch, wie viel ml Kuhmilch man dem Kind jetzt pro Woche oder pro Tag füttern könnte oder sollte. Komischerweise sagt er einem nicht wie viel Obst und Gemüse. Ich habe mir das ein bisschen angehört, ihn dann aber aufgeklärt, dass diese Produkte für uns nicht in Frage kommen. Das war auch ok. Aber an dem gleichen Tag hat er gemerkt, dass wir noch stillen, und erzählte mir dann, dass ja die meisten anderen mit neun Monaten abstillen. Und hat mir dann unterstellt ich würde Johanna nicht selbständig werden lassen, und ich würde sie sozusagen für meine Bedürfnisse ausnutzen (ich weiß nicht mehr den genauen Wortlaut). Als ob das mein Psycho-Ding wäre, dass ich sie noch stille. Die Helferin hat mir dann extra von sich erzählt, dass sie auch bis 1,5 Jahren gestillt hat. Eigentlich ist unser Arzt aber ganz lieb. Ich habe mich hinterher aber darüber geärgert, weil ich mir dachte: „Hallo? Der sagt mir ich soll mit neun Monaten abstillen, weil alle es machen? Der ist doch Arzt? Der kann mir doch nicht etwas kulturelles/soziales empfehlen, obwohl er Arzt ist. Und mir im gleichen Gespräch empfehlen, wie viel Kuhmilch ich füttern soll. Ich soll also meine Muttermilch meinem Kind verweigern, und stattdessen die Muttermilch von einem Tier geben?“ Darauf habe ich ihn beim nächsten Mal auch angesprochen, woraufhin er meinte, das wäre wohl ein falscher Zungenschlag gewesen, die Freundin seines Sohnes wäre auch vegan. Der Zusammenhang war da vielleicht ungünstig. Aber trotzdem war der Zusammenhang ja da.

Der Arzt einer Freundin von mir hat ihr für ihr Kind ebenfalls die Fleisch- und Kuhmilch-Mengen empfohlen. Als sie ihn ebenfalls aufklärte, dass sie vegan ist, gab er zu selber vegan zu sein, und dass das ja kein Problem wäre. Hat ihr sogar noch eine Website empfohlen, auf der man im Zweifelsfalle Nährstoffe nachsehen kann. Krass, dass der vegane Arzt trotzdem den Leuten das Zeug empfiehlt. Wahrscheinlich ist er so einfach auf der sicheren Seite und hat keinen Stress.

Und wie ist das jetzt mit der Stilldauer? Die Stilldauer ist hier gerade sozial/gesellschaftlich/kulturell sehr kurz. Gerade ist eine extrem kurze Stilldauer „in“. Aber biologisch ist das überhaupt nicht normal. Momentan ist es hier normal, wenn man mit 4,5 Monaten abstillt. Es ist normal, wenn man abstillt- also seine eigene Muttermilch dem Baby vorenthält- und stattdessen eine künstliche Pulvermilch füttert. Den natürlichen Sauginstinkt haben die Kinder 4-6 Jahre lang. So lange wie eben die natürliche Stilldauer ist. Und so versiegt auch nicht die Muttermilch. Die Natur hat es schon so eingerichtet wie es sein soll. Die Kinder stillen sich auch von selber ab, wenn sie es nicht mehr wollen/nicht mehr brauchen/wenn sie so weit sind. Zwischen 2,3 Jahren und 6/7 Jahren. Die meisten stillen sich vor dem 4.Geburtstag ab. So ist auch mein Plan. Dass ich es eben so lange mache wie Johanna das braucht, und dass sie sich dann abstillt, wenn sie es eben nicht mehr braucht. Wenn sie es emotional nicht mehr braucht.

Meine Mutter hat irgendwann mal zu mir gesagt „Deine Brust ist ihr Schnuller-Ersatz.“ Ui, das war ja ein Satz. Also der Schnuller ist das Natürliche, und die Brust nicht? Dabei ist doch der Schnuller – schon weil ich mir über diesen Satz so lange Gedanken gemacht habe- das Sinnbild davon, dass wir den Kindern nicht geben, was sie natürlich wollen. Sie haben einen Saug-Instinkt, sie wollen die Brust, aber wir geben sie ihnen nicht. Und stattdessen stecken wir ihnen ein Stück Gummi zum Saugen in den Mund. Und das halten wir dann für normal. Also ich finde das eigentlich ganz traurig.

Ich hatte mir allerdings schon früh Gedanken darüber gemacht, ob ich möchte, dass sie am Daumen oder am Schnuller nuckelt. Weil ich dachte, dass eins von beiden auf jeden Fall passieren würde. Damals hatte ich mich für den Daumen entschieden, weil Schnuller unhygienischer sind, weil man sie verliert, sie dreckig werden usw. der Daumen ist immer da und muss außerdem zum Spielen aus dem Mund genommen werden. Jedenfalls wollte ich eh keinen Schnuller und Johanna hatte auch nie einen. Nur ganz kurz mal am Anfang im Krankenhaus. Sie hat aber nie wirklich gecheckt wie das funktioniert, denn da muss man ja anders saugen.

Ich habe mal eine Doku über Känguru-Waisen gesehen, wo die Mütter z.B. überfahren worden waren. Die kamen in eine Auffangstation, die mit der Zeit eine gute Känguru-Milch entwickelt hatten, mit der sie die Kängurus aufziehen konnten. Und ich fand es so traurig, dass die nicht bei ihren Müttern trinken konnten und mit dieser Milch aus der Flasche aufgezogen werden mussten. Aber im Endeffekt machen wir das hier ja freiwillig mit unseren Kindern. Wir sagen „Nö, ich bin mir zu fein dafür, dass mein Kind an der Brust saugt, und deswegen gebe ich lieber die Flasche mit irgend so einem Pulverzeug.“ Obwohl die Muttermilch natürlich das tollste und gesündeste wäre und auch das schönste für das Kind. Und trotzdem, obwohl wir die Milch haben, sagen wir „Ne, ich will aber nicht. Ich gebe lieber Flaschennahrung.“ Das macht bestimmt auch die Werbung dafür, die leider nicht verboten ist in Deutschland.

Außerdem stille ich doch nicht extra ab, mit Druck und Zwang, und verwehre meinem Kind die Brust, obwohl es die so gerne möchte, und lass es weinen und sage „Nein, Du kriegst jetzt die Brust nicht mehr, weil ich keinen Bock mehr habe.“ Um dann stattdessen einer Kuh ihr Baby wegzunehmen, um dann ihre Muttermilch meinem Kind zu füttern. Die Veganer nehmen dann natürlich die Soja-Babynahrung, aber die sind ja die Ausnahme. Trotzdem würde ich sagen: Wenn man Muttermilch hat- warum denn einen Milchaustauscher nehmen? Warum denn das Kind mit einer Flasche aufziehen, obwohl ich doch Muttermilch habe? Und das ist wirklich die perfekte Nahrung für das Kind. Kein Präparat kann doch die Muttermilch nachmachen. Abgesehen davon, dass das für die Kinder ja auch schön ist. Und im Gegensatz zu der Meinung meines Arztes werden so die Kinder eher selbständig. Weil sie dann eine gute Bindung zur Mutter haben usw. Es ist totaler Quatsch, dass man die Kinder mit Stillen unselbständig halten würde, im Gegenteil. Aber dieses Argument wäre auch für mich nicht ausschlaggebend. Es gibt auch noch andere wichtige Dinge im Leben. Es geht mir darum, dass es meinem Kind gut geht und es sich wohl fühlt. Und es geht ihm gut und es fühlt sich wohl, wenn ich stille. Außerdem ist sie dadurch total gesund.

Zum Thema „Stillen in der Öffentlichkeit“ muss ich sagen, dass ich gar nicht so schlechte Erfahrungen gemacht habe. Seitdem Johanna älter ist, ist draußen stillen eh seltener geworden. Aber ich kann mich nicht erinnern angepöbelt worden zu sein. Mir hat aber jemand eine Geschichte erzählt, wo sie im recht vollen Wartezimmer beim Arzt saß, wo eine Mutter ihr Baby gestillt hat, das ab und zu schmatzte. Irgendwer hat sich darüber total aufgeregt und dem Arzt Bescheid gesagt. Der Arzt kam dann aus dem Sprechzimmer geschossen und… Ich dachte „Ja, jetzt sagt der denen mal, dass das selbstverständlich ok ist.“ Aber nein, er hat die Mutter angemacht. Und die, die mir das erzählt hat fand das auch noch gut. Ich dachte ich spinne. Aber solche Geschichten gibt es häufig. Deswegen trauen sich viele nicht mehr draußen zu stillen. Mit den älteren Kindern machen sie es dann heimlich zu Hause. Mit den älteren Kindern kann man das ja auch absprechen. Je mutiger man ist, desto eher traut man es sich draußen zu stillen. Kann man es aushalten, wenn man angesprochen wird oder komisch angeguckt wird? Und schafft man es zu denken „Ich muss mich gar nicht rechtfertigen, ich muss mich nicht erklären, ich muss auch nicht diskutieren und streiten. Ich mache das einfach. Ich bin ein freier Mensch, ich kann das hier tun. Wo auch immer ich möchte. Zeigt mich doch an.“ Man muss sich nicht erklären!

Ich glaube, dass die Leute, die einen darauf ansprechen, dass man doch nicht mehr stillen sollte, neidisch sind. Genauso wie wenn man mit seinem Kind in einem Bett schläft, wenn man sein Kind in der Trage trägt, wenn man sein Kind nicht früh in die KiTa gibt. Also wenn man sein Kind nicht ständig von sich wegstößt, kriegt man ständig irgendwelche Kommentare, die eher aus der Richtung Neid kommen, habe ich das Gefühl. Vielleicht haben die früher selber nicht so die Liebe abbekommen oder so. Ich weiß es nicht, ist meine Vermutung.

Also warum sollte man abstillen, wenn es einen selber nicht stört, wenn es das Kind braucht/möchte, wenn man Milch hat. Was sind die Gründe? Eigentlich kommen die Gründe ja nur von außen: was ist „normal“ gerade? Was macht hier gerade die Gesellschaft? Was wird gerade schief angeguckt, was wird akzeptiert? Und ich glaube, die meisten stillen eher aus solchen Gründen ab, als dass es sie stört oder sie mehr Freiraum brauchen. Eben aus gesellschaftlichen Gründen, weil es alle so machen. Oder weil irgendwelche Babynahrungsmittel-Hersteller sagen, dass man ab vier Monaten zufüttern soll. Die wenigsten stillen doch ab, weil sie das schrecklich finden, glaube ich. Für manche ist es vielleicht schwer, wenn die Leute um einen herum rumstressen. Oder manche wollen mal wieder Alkohol trinken oder Zigaretten rauchen. Aber ich denke, das ist doch auch kein richtiger Grund um abzustillen. Ich glaube es ist wirklich das gesellschaftliche, dass man da so einen Druck empfindet, oder man dem nicht standhalten kann.

Aber wir sind alle freie Menschen, wir können machen, was wir wollen. Wir haben nur manchmal das Gefühl es ginge nicht. Aber wir können so lange stillen wie wir wollen. Und wenn wir bis 15 stillen wollen, können wir das. Aber da würden die Kinder nicht mitmachen (-;

Interview mit Johanna:

Warum stillen wir denn? Magst Du das gerne das Stillen?

„Mmh“ (Ja)

Schmeckt das lecker?

„Mmh“ (Ja)

Kürzlich hat sie nach dem Stillen gesagt „So total lecker!“

Wann magst Du denn immer stillen?

„Heute morgen“

Und zum Schlafengehen?

„Ja“

Meinst Du Du könntest auch ohne Stillen einschlafen?

„m m“ (Nein)

„Ich kann das nicht. Öfter“

Glaubst Du, dass alle Kinder gerne „Brutzi“ trinken?

„Mmh“ (ja)

Weil das schön ist?

„Mmh“ (ja)

Weil das kuschelig ist?

„Ja“

Und lecker schmeckt?

„Ja“

Und was noch?

„Uuund, so lecker ist.“

Und weil man dann gut einschlafen kann?

„Ja“

Lasst Euch nichts erzählen! Ihr habt kein psychisches Problem, wenn Ihr Eure Kinder „lange“ stillt. Denn das „lange“ stillen ist eigentlich ja das normale Stillen biologisch. Wie man jetzt stillt hier ist extrem kurz, und in meinen Augen total unsinnig. Also wenn Ihr keinen triftigen Grund habt, dann stillt doch einfach weiter, so lange es Euch gefällt, so lange es Eurem Kind gefällt. Ihr seid freie Menschen, Ihr könnt machen was Ihr wollt. Ihr könnt Euer Kind stillen so lange Ihr wollt!

Ich hoffe, der Artikel hat Dir gefallen. Und ich freue mich über Antworten und Meiningen dazu.

Liebe Grüße, Deine Anja

 

 

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4 Comments

  1. Alex

    Danke für diesen wunderbaren Artikel! Du hast einfach so Recht mit dem, was du schreibst. Ich stille meinen 19 Monate alten Räuber auch noch. Die Kinderarztproblematik kenne ich auch nur zu gut. Meiner hat sogar behauptet, dass man mit 6 Monaten zufüttern soll, weil die Muttermilch dem Kind dann nichts mehr bietet. Ich fand das eine Frechheit und habs auf den eifersüchtigen Ehemann geschoben, der wahrscheinlich selbst seine Frau lange “teilen” musste… In unserem Bekanntenkreis thematisieren wir nie, dass ich noch stille, weil ich nicht angefeindet und blöd angeschaut werden möchte. Das ist einerseits echt traurig, aber ich sage mir, dass es ja auch eigentlich niemanden etwas an geht. Wenn man sich Sorgen machen muss, dass die Leute denken, dass mit einem etwas nicht stimmt, weil das Kleinkind noch gestillt wird, dann läuft gesellschaftlich so einiges verkehrt!!

    • AnjaFrenzel

      Ich wundere mich auch, warum die Kinderärzte so wenig übers Stillen wissen.
      Es ist definitiv entspannter, wenn keiner weiß, dass man noch stillt!(-: Ich finde auch, da läuft was schief.

    • AnjaFrenzel

      Hallo Lilli und Luke,
      ich freue mich sehr, dass Ihr mich nominiert habt, habe aber bereits erst vor kurzem mitgemacht..(-:
      ganz lieben Gruß, Anja

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