Weihnachten vegan feiern? So haben wir’s gemacht

Ein wenig spät kommt jetzt mein Beitrag zum Thema Weihnachten vegan. Naja, nächstes Jahr wisst Ihr dann schon wie man Weihnachten vegan feiern kann und vegan die Adventszeit verbringt.

So haben wir die Weihnachtszeit verbracht:

Alles fing dieses Jahr an mit einem Mitbringsel meiner Mutter einige Wochen vor dem 1.Advent: Ein Adventskalender zum Selbstbasteln, der aus 24 ca. 15cm hohen Häusern bestand. „Scheiße“, dachte ich. Jetzt muss ich stundenlang Akkord-Basteln und dann noch 24 große Häuser befüllen. Das wird teuer. Ist ja enttäuschend, wenn man so ein Haus öffnet, und dann liegt da tief unten auf dem Boden ein kleines Tattoo oder so.

Einen ganzen Samstag Nachmittag/Abend habe ich mit Johanna diese Kalender-Häuschen gebaut. Es war wirklich eine schöne und ruhige Zeit zusammen!

Zum Befüllen habe ich dann einige der Seitenbacher zuckerfreien Gummibären (sind nicht in Bärenform) auf mehrere Häuser verteilt, mit dem Effekt, dass gegen Ende des Kalenders kam:“Manno, schon wieder Hütchen.“ („Hütchen“ sind diese „Gummibären“) Außerdem im Kalender waren Tattoos, Rohkost-Schokolade (Ombar) und Kokosblütenzucker-Schokolade (von Naturata) (davon jeweils ein Riegel mit 4 Schokoladenstückchen), Kaugummis (mit Xylit), Fingertaschenlampen (gab es im 5-er Set in 5 verschiedenen Farben für 5 Kalender-Häuschen. Die kamen gut an), ein Holzschaf-Magnet, ein Mini-Zauberbilderheftchen (man rubbelt mit dem Bleistift über das Blatt bis ein Bild entsteht), und vielleicht noch Sachen, die mir nicht mehr einfallen.

Es war jeden Morgen eine große Freude für Johanna ein Häuschen zu öffnen. (Den veganen Adventskalender mit Xylit-Schokolade, den ich gekauft hatte, hatte sie schon vorher aufgegessen.)

Unsere Weihnachts-Deko:

Einen Weihnachtsbaum hatten wir nicht, so wie auch all die anderen Jahre. Ich finde es zwar sehr schön einen Weihnachtsbaum zu schmücken, möchte aber keinen kaufen. Seitdem ich die Geschichte von Hans-Christian Andersen gelesen habe, machen mich Weihnachtsbäume  nur traurig. Ich finde es auch mega-unnachhaltig, auch wenn das vielen Leuten schlechte Laune macht. Einen schönen Baum abzuschlagen (also insgesamt Millionen von Bäumen!), nur damit er zwei Wochen lang in einer Wohnung steht und vor sich hin trocknet gibt mir nur traurige Gefühle. Ich kann mich an Weihnachtsbäumen gar nicht so recht freuen. Letztes Jahr haben wir uns daher unseren eigenen Baum gebastelt. Wie Petterson und Findus (-;

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Und dieses Jahr habe ich einen alten Plastik-Baum (ich weiß, der ist auch nicht nachhaltig, aber den habe ich nunmal schon im Keller) hochgeholt. „Plastik-Baum“ hört sich ja ganz und gar nicht gemütlich oder schön an. Es ist aber nur ein ganz kleiner Baum, der relativ echt aussieht, mit einer Lichterkette und einigen Anhängern.

Wir hatten außerdem einen Adventskranz sowie diverse Kerzen-Kram aufgestellt.

Ich habe dieses Jahr bei Bekannten diesen nachhaltigen Weihnachtsbaum entdeckt:

Weihnachtsbaum Alternative

Das ist ein Tuch von Ikea, das man mal eben mit Nadeln aufhägen kann, die Anhänger ebenfalls mit Nadeln befestigen, und nach der Feier alles wieder einräumen kann (so wurde es hier gemacht).

Was es zum Nikolaus gab:

In meiner Kindheit gab es immer sehr viele Süßigkeiten zum Nikolaus. Das möchte ich nicht so gerne an Johanna weitergeben. Bei uns gab es einen typischen weihnachtlichen Teller mit Nüssen, Mandarinen etc. und zwei kleinen Geschenken: zwei Holzfiguren für eine Krippe. Meine Mutter hat dann zum Nikolaus-Frühstück natürlich noch eine Menge anderer Geschenke mitgebracht. Das darf sie ja als Oma. Meine Mutter achtet da auch auf meine Wünsche und schenkt nichts von Tieren. Besonders nachhaltig sind die Geschenke nicht, aber das wäre auch eine sehr hohe Anforderung, der ich selber nicht gerecht werde.

Zum Nikolaus-Frühstück (mit meiner Mutter und meinem Bruder, der gerade in Berlin war) gab es glutenfreie Brötchen aus der Jute-Bäckerei (wir haben ein Jahr lang ganz glutenfrei gelebt, aber seit ca. 6 Monaten essen wir wieder Gluten. Das aber nicht aus Überzeugung, sondern aus Faulheit. Die Brötchen von der Jute-Bäckerei sind aber einfach die besten!). Es gab zuckerfreie Marmelade, veganen Frischkäse (auf Mandelbasis), veganen Käse, vegane Wurst, verschiedene selbstgemachte Petit Fours (Rohkost), Kaffee mit Reismilch, Aufstriche und Gurke und Tomate. Ja, vielleicht ein bisschen viel für die Personen-Anzahl.. Die vielen Petit Fours kommen auch daher, dass ich in den letzten Zügen für mein nächstes Buch stecke.

Weihnachten vegan feiern

Das ist doch mal Weihnachten vegan, oder!?

Meine Mutter hat etwas veganes und nachhaltiges aus meinem Shop bekommen: ein paar Shots “chi_” (ein natürlicher Energy-Drink mit Ananas, Ingwer, Maca und Ginseng) und etwas natürliche Körperpflege, worüber sie sich riesig gefreut hat. (Sie liebt das “chi__”, trinkt es sehr gerne mit Prosecco oder Sprudelwasser). Und für meinen Bruder gab es Marzipan-Sterne und “Knabberhanf” (total lecker!! Die süße Version schmeckt wie gebrannte Mandeln).

knabberhanf

Was wir unternommen haben:

Wir waren Schlittschuhlaufen am Neptunbrunnen auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz. Dort waren wir ursprünglich mit Freunden verabredet. Direkt vorher waren wir beim Co-Working (Mamas arbeiten und Kinder spielen) und haben meine Co-Working-Mama und ihren Sohn gleich mitgebracht. Als wir dort etwas zu spät ankamen wurde die Eisbahn gerade neu gemacht und unsere Freunde waren nicht dort. Dafür trafen wir andere Freunde genau dort, die mit uns und meiner Co-Working-Mama befreundet sind. Das war ein ganz toller Zufall. Meine eigentliche Verabredung konnte ich nicht erreichen, weil mal wieder mein Akku leer war. Es stellte sich später heraus, dass es eine zweite Eislaufbahn am Alexanderplatz gab, auf der sie Schlittschuhliefen. Schade. Aber wir waren ja nicht allein.

Schlittschuhlaufen am Neptunbrunnen

Am Neptunbrunnen konnte man Pinguine ausleihen, mit denen die Kinder nicht hinfallen. So konnte ich mit Johanna zusammen ziemlich schnell fahren und wir hatten einen riesen Spaß. Die Eisbahn ist dort übrigens kostenlos, aber das Schuhe-Ausleihen kostet natürlich etwas die sind übrigens aus Plastik). Zwischendurch flog ein Weihnachtsmann samt Rentier-Schlitten vorbei (an einem Seil).

Hinterher gab es Pommes und einmal Karussellfahren.

Wir waren dann noch ein zweites Mal auf einem Weihnachtsmarkt, aber diesmal in Halle. Dort haben wir nämlich meine Schwester besucht, die dort studiert hat. Johanna ist mit drei verschiedenen Karussells gefahren und hat im kostenlosen Kinder-Bastel-Zelt etwas gemalt und gebastelt. Anschließend haben wir alle Kinderpunsch getrunken.

Hallenser Weihnachtsmarkt

Auf dem Weg zurück kamen wir an einem Perlenladen vorbei, in dem man sich seinen eigenen Schmuck herstellen kann. Johanna und meine Schwester haben sich etwas zusammengestellt. Ich war von der Auswahl erschlagen und habe gar nichts gemacht. Johanna hat sich eine Kette gemacht mit drei weihnachtlichen Anhängern und einem magnetischen Verschluss (so dass sich die Kinder nicht erwürgen können. Fand ich super). In dem Laden gab es natürlich auch Korallen oder Muschelteile sowie Lederbänder. Die haben wir halt nicht genommen.

(Letztes und vorletztes Jahr waren wir auf dem Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei, auf dem es ein sehr schönes Kettenkarussell gibt, das Johanna liebt. Und außerdem einen Riesen-Trampolin)

Backen mit Geschwistern

Jedes Jahr vor Weihnachten veranstalte ich seit ca. zehn Jahren einen Tag Backen mit meinen drei Geschwistern.  Es ist ein Tag an dem wir uns alle sehen zum Kekse backen oder Pralinen herstellen. Die letzten Jahre war es immer am 23.12., weil alle drei in unterschiedlichen Städten studierten und oft erst am 23.12. nach Berlin kamen. Auch weil alle woanders leben, und wir uns manchmal nur selten sehen, ist es ein besonders schöner Tag.

vegane Vanille-Kipferl, glutenfrei, nussfrei, zuckerfreivegane Lebkuchen

Wir haben vegane Vanille-Kipferl gebacken und vegane Lebkuchen. Hier geht’s zu den Rezepten: vegane Vanille-Kipferl, vegane Lebkuchen. Weihnachten vegan feiern leicht gemacht (-:

 

 

Außer den Vanille-Kipferln haben wir noch Kichererbsen-Kekse gebacken. Die waren theoretisch auch lecker, aber wir haben die Kichererbsen nicht fein genug gemahlen und daher sind die Kekse eher nichts geworden. Ich dachte das Rezept wäre aus diesem Buch: „Vegane Weihnachtsbäckerei – Vollwertige Rezepte“ von Angelika Eckstein, aber ich konnte es darin nicht wieder finden. Ich weiß also nicht genau woher ich das Kichererbsen-Rezept hatte, aber das Buch von Angelika Eckstein enthält trotzdem viele tolle Rezepte!

Und weil man bei einem ganzen Tag Backen auch hungrig wird, habe ich Buchweizen-Wraps gemacht.

Die gehen ganz einfach:

Buchweizenmehl mit Wasser verrühren (so dass der Teig sehr flüssig ist) und auf einer Backmatte verteilen und bei ca. 190 Grad backen. Anschließend in vier Teile teilen, mit Aufstrich bestreichen und mit Salat, Gurke, Karotte, Tomaten, usw. belegen. (Schmecken super, und gar nicht nach Buchweizen!)

Buchweizen-Wraps

Diese Buchweizen-Wraps habe ich gleich nochmal zubereitet als wir zwischen Weihnachten und Neujahr von fünf Familien besucht wurden. Wir hatten nämlich vor mit mehreren Familien aufs Land zu ziehen, und ein erstes Kennenlern-Treffen fand bei uns zu Hause statt. Auch hier waren wieder fast alle vegan, und somit auch all das mitgebrachte Essen (Baguette, Aufstriche, Oliven, Rotkohl-Salat, Quinoa-Rucola-Salat, und noch mehr, das ich gerade nicht mehr weiß).

Wir haben zweimal mit Freunden Kekse gebacken, wir waren auf einem Kindergeburtstag (von Veganern (-; Wie praktisch). Die Freunde sind auch alle Veganer gewesen, daher war auch das Backen selbstverständlich vegan. Aber wenn nicht, hätte ich mich eben um die Rezepte kümmern müssen. Wenn ich mit meinen Geschwistern backe kümmere ich mich übrigens immer um die Rezepte. Früher waren die Rezepte nicht vegan, jetzt sind sie vegan. Beschwert hat sich noch keiner.

Mein “fresh_date” im vegan-vegetarischen Restaurant GreenSoul in Leipzig

Eine weitere vorweihnachtliche Unternehmung war für mich ohne Johanna von Halle nach Leipzig zu fahren, um dort ein sogenanntes „fresh_date“ in einem vegan-vegetarischen Café, im GreenSoul, zu organisieren.

nachhaltiger Konsum

Ein „fresh_date“ ist ein Treffen, bei dem Menschen über nachhaltige, vegane und frische Körperpflege und Nahrungsergänzung beraten werden. Sie können dabei auch alles ausprobieren und kosten. Jeder der wollte konnte sich an diesem Tag im GreenSoul von mir persönlich beraten lassen und sich selbst von der natürlichen Körperpflege überzeugen sowie für seine Liebsten nachhaltige Weihnachtsgeschenke bestellen. Mehr dazu kannst Du in diesem Artikel lesen.

Während ich den Nachmittag und Abend im GreenSoul verbrachte, habe ich natürlich etliche vegane Leckereien zu mir genommen: einen Spekulatius-Latte-Macchiato, Lebkuchen-Eis, Kuchen mit Lebkuchen-Sahne, Glühwein gestreckt mit Kinderpunsch, Waldpilz-Gnocchi und Schoko-Birnen-Pudding mit Maronen-Creme! Ich habe für Euch Musti, den Inhaber, interviewed:

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Wie wir Weihnachten vegan gefeiert haben:

Am 24. sind wir immer bei meiner Mutter. Und mit wir meine ich meine ganze Patchwork-Familie. Glücklicherweise verstehen sich meine Eltern und Geschwister alle gut (-:

Vorher versuche ich es immer zum Krippenspiel in die Kirche zu schaffen, was letztes Jahr nicht geklappt hat, da es eine halbe Stunde früher begann als ich dachte. Dieses Jahr haben wir es geschafft. (Ich bin zwar nicht besonders religiös, aber halte es für sinnvoll an Weihnachten in die Kirche zu gehen, weil dort der Sinn und Hintergrund dargestellt wird, Weihnachtslieder gesungen werden, es eine besinnliche Enstimmung ist, und dadurch nicht der ganze Tag aus stressigen Vorbereitungen besteht.)

Danach sind wir nach Hause und dann zu meiner Mutter. Dort gibt es seit einigen Jahren zu Weihnachten immer (Fleisch-)Fondue. Ich mache also immer ein extra Essen für die die vegan essen wollen. Dieses Jahr habe ich wieder fast das gleiche Essen wie letztes Jahr zubereitet, weil es uns so gut geschmeckt hat. Hier der Link zu den Rezepten. Johanna hatte sich statt der Belugalinsen-Bällchen aber selbstgemachte vegane Würstchen gewünscht (die schmeckten frisch aus der Pfanne super, aber wieder aufgewärmt an Weihnachten leider nicht so toll)(habe zwei Versionen gemacht, die einen waren eher Nuggets.).

Weihnachten vegan

Zusätzlich habe ich noch das Zwiebel-Pflaumen-Gemüse aus diesem tollen Weihnachts-Rezepte-Buch “Veganes fürs Fest” von Heike Kügler-Anger  zubereitet. Meine Mutter steht voll auf dieses Gericht. Mein Vater liebt die Wirsing-Wraps.. Und so habe ich das Fleisch-Fondue der anderen noch etwas vegan aufgepimpt.

vegane Süßigkeiten

 

Meine Mutter hatte ein veganes Süßigkeiten-Schälchen auf dem Tisch (mit Lebkuchen-Schokolade, getrockneten Kirschen in weißer Schokolade (ich glaube von dm oder Rossmann), Herzchen-Keksen und einem Schokoriegel).(sorry, etwas unscharf)

Da in den letzten Jahren keiner mehr nach dem Essen Platz für einen Nachtisch hatte und Johanna meist kaum etwas davon isst, habe ich dieses Jahr tatsächlich keinen Nachtisch vorbereitet.

 

Verschenkt habe ich an alle nur nachhaltige, vegane Körperpflege und Superfoods. Meine Brüder haben z.B. von mir das “boost” (isotonisches Sport-Produkt) bekommen, was sehr gut ankam. (Zum Artikel geht’s HIER)

Kopps, veganer Brunch

 

Am 1. Weihnachtsfeiertag waren wir in einem veganen Restaurant, Kopps, zum Brunch und anschließend mit Freunden aus Schweden im Regen und im Dunkeln auf einem Spielplatz in der Nähe des Restaurants.

 

 

 

Am 2.Weihnachtsfeiertag waren wir mit Freunden im Kindertheater („Pippi feiert Weihnachten“) (www.berliner-kindertheater.de)

Pippi feiert Weihnachten, berliner-kindertheater

kindergeburtstag, vegane torte, rohkostZwischen Weihnachten und Neujahr lag noch ein ganz un-veganer Kindergeburtstag in einem Kinder-Café. Ich bringe zwar sowieso und immer gerne selbstgemachten Kuchen mit, aber dort war ich mir ziemlich sicher, dass es keinen veganen Kuchen geben wird. Vom Kinder-Café wurde der Kuchen und auch die Getränke gestellt. Man durfte eigentlich nichts eigenes mitbringen (finde ich ja etwas seltsam, dass man z.B. zum Geburtstag des eigenen Kindes keinen Kuchen mitbringen darf), aber zum Glück durfte man etwas mitbringen, wenn es um ernährungsspezifische Dinge wie vegan/Allergien o.ä. geht. Unser Kuchen (übrigens Rohkost) war also kein Problem.

Leider fand Johanna den nicht so prall, und wollte dort lieber Pommes bestellen, was wir dann auch getan haben.

Die Gewinne für Topfschlagen und Eierlauf (es waren übrigens Holz-Eier) waren teilweise vegan (Lollies, Fruchtriegel, Haargummies, Haarspangen, Flummies usw.). Und an Kindergeburtstagen mache ich Ausnahmen was Zucker angeht. Da kann sie auch mal einen Lollie lutschen.

 

Aktivitäten mit KindernAn einem Tag zwischen Weihnachten und Neujahr waren wir mit Freunden (auch vegan) in einer Kletterhalle, in der es auch eine Kletterwand für Kinder gibt. Die Mädels haben dort einen Riegel gegessen. Wir hatten leider nicht auf die Zutaten geschaut, weil die Riegel direkt neben den Paleo-Riegeln lagen, und wir einfach von gesunden Zutaten ausgingen, aber die waren sehr zuckrig. Ansonsten hatten wir Karotten- und Gurken-Stückchen dabei, die übrigens immer gerne gegessen werden.

 

 

 

 

 

Wie wir Silvester gefeiert haben:

Silvester haben wir bei (veganen) (((-: Freunden verbracht, bei denen wir auch übernachtet haben. Zwei Straßen entfernt von deren Wohnung wohnt eine befreundete Familie (vegetarisch/Ayurveda), bei denen wir gefeiert haben. Das Buffet bestand aus von mir mitgebrachter Rohkost-Torte, Mini-Muffins, Dal (Linsen-Gericht), Kürbis-Suppe und selbstgemachtem Zwiebel-Brot. Wir sind mit den Kindern zu schwedischen Liedern um den Weihnachtsbaum getanzt (weil wir Lust hatten, nicht weil das für uns zu Silvester gehört) und haben Bleigießen gemacht. Außerdem hatten wir Knall-Erbsen, Wunderkerzen und auch einige der ungefährlichen Knaller, die wir lange vor 24 Uhr verknallt haben (ich wollte ursprünglich nur Knall-Erbsen für die Kinder kaufen, aber die fand ich nur in einem Pack mit weiterem Knall-Kram. Und so kamen wir zu den ganzen Knallern. Sonst hätte es von mir aus nur Wunderkerzen und Knall-Erbsen gegeben.).

Ich hatte mir etwas Sorgen gemacht, ob die Kinder so lange durchhalten würden. Denn wenn sie bis 24 Uhr durchhalten, müssten wir noch bis circa 2 Uhr warten bis wir nach Hause laufen können (wir waren im Stadtteil Neukölln). Aber die Kinder waren um kurz vor elf müde, wir sind nach Hause, und um elf schliefen beide.

 

Zusammenfassend würde ich sagen, hatten wir einen ganz tollen Dezember.

Weihnachten vegan feiern ist also kein Problem.

Beim Schreiben dieses Artikels ist mir erstmal klar geworden wieviele Veganer wir kennen, und dass wir inzwischen mit so vielen veganen Familien befreundet sind. Das ist wirklich schön. Ich wünsche Euch das auch.

 

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2 Comments

  1. Liebe Anja,
    ein wirklich interessanter Blogeintrag. Ich finde es immer spannend zu lesen, wie andere Weihnachten feiern. Das Thema nachhaltiger Weihnachtsbaum ist mir das letzte Jahr das erste Mal begegnet und ich finde das Laken von IKEA eine echt coole Idee. Wir haben einen kleinen Baum mit Ballen gehabt, der jetzt auf dem Balkon steht und wir hoffen, dass er überlebt.
    Die Ringana Produkte sind mir das erste Mal auf einem veganem Sommerfest aufgefallen und ich finde sie echt spitze 🙂
    Liebe Grüße,
    Isa

    • AnjaFutura

      Ja, ich hoffe Euer Baum hält durch. Der, den ich mal vor Jahren hatte, hat es eider nicht über Jahre geschafft. Aber vielleicht war damals meine Pflanzenpflege nicht gut genug..(-; Ich freue mich, dass Dir Ringana gefällt. Wenn Du mehr wissen möchtest oder etwas ausprobieren, melde Dich bei mir über das Kontakt-Formular! Ganz lieben Gruß, Anja

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